Aufträge bearbeiten. Ohne dieselben Daten immer wieder abzutippen.
Eine Bestellung kommt per E-Mail. Artikel werden zugeordnet, Angaben ergänzt und Daten ins ERP übertragen. Wir automatisieren die wiederkehrenden Schritte und geben Ihrem Team die Vorgänge, die tatsächlich Aufmerksamkeit brauchen.
Vom einzelnen Kontakt zum verbundenen Ablauf.
Digitale Auftragsabwicklung verbindet Auftragseingang, Prüfung, Freigabe und Übergabe. Entscheidend ist, dass auch unvollständige oder widersprüchliche Bestellungen einen geregelten Weg bekommen.
-
Bestellung übernehmen
Eingang und Quelle erfassen, Angaben auslesen und einen eindeutigen Vorgang anlegen.
-
Daten prüfen
Kunden und Artikel zuordnen. Fehlende Werte, Abweichungen und Dubletten zur Bearbeitung geben.
-
Geprüft ins ERP übergeben
Den freigegebenen Auftrag übertragen und das Ergebnis nachvollziehbar zurückmelden.
Beispielhafter Zielablauf. Der konkrete Umfang richtet sich nach Ihren Prozessen und Systemen.
Mit einem Eingangskanal und einem vollständigen Ablauf starten
Für den Einstieg betrachten wir eine wiederkehrende Auftragsart. Welche Kunden bestellen wie? In welchem Format kommen Positionen, Mengen und Lieferwünsche an? Wo werden Daten ergänzt, und wann ist ein Auftrag bereit für die Weiterbearbeitung?
Das Ziel ist ein nutzbarer Teilprozess, beispielsweise E-Mail-Bestellungen einer Kundengruppe bis zum geprüften Entwurf im ERP. Weitere Dokumentformate, Standorte oder Freigaben können anschließend ergänzt werden. Das hält Annahmen prüfbar, ohne einen wichtigen Zwischenschritt aus dem ersten Umfang herauszulassen.
Daten auslesen ist erst der Anfang
Ein aus einer PDF-Datei gelesener Wert ist noch kein verlässlicher Auftragsdatensatz. Kundennummern können fehlen, Artikelbezeichnungen abweichen und Mengeneinheiten unterschiedlich sein. Deshalb trennen wir Extraktion, fachliche Prüfung und Übertragung.
Für strukturierte Formate sind häufig feste Zuordnungen ausreichend. Bei wechselnden Dokumentenlayouts kann OCR oder KI unterstützen. Ob das für Ihre Belege sinnvoll ist, prüfen wir an repräsentativen, freigegebenen Beispielen. Ein plausibel aussehender Modelltext darf keine Bestätigung für richtige Preise oder Artikel ersetzen.
Ein Beispiel: Ein Kunde bestellt „12 Kartons“ unter seiner eigenen Artikelnummer. Vor der Übernahme müssen Artikelzuordnung, Verpackungseinheit und gegebenenfalls Umrechnung feststehen. Fehlt eine dieser Regeln, landet der Vorgang mit einem konkreten Hinweis bei einem zuständigen Menschen.
Ausnahmen bekommen eine eigene Bearbeitung
Unbekannte Artikel, abweichende Konditionen oder bereits vorhandene Bestellungen sollten nicht in einem technischen Fehlerprotokoll verschwinden. Die zuständige Person braucht den ursprünglichen Eingang, die erkannten Angaben und den Grund der Unterbrechung an einem Ort.
Wir legen fest, welche Werte ergänzt werden dürfen, welche Änderungen eine Freigabe erfordern und wie der Vorgang danach fortgesetzt wird. Auch Stornierungen, nachträgliche Änderungen und doppelt eingegangene Nachrichten gehören in diese Betrachtung. Automatisierung funktioniert im Alltag erst, wenn diese Wege verständlich sind.
Das ERP kontrolliert anbinden
Ob ein Auftrag als Entwurf, freigegebener Vorgang oder Importdatei übergeben wird, richtet sich nach Ihrem System und den vereinbarten Regeln. Vorhandene Schnittstellen, erforderliche Lizenzen und Testzugänge werden vor der Umsetzung geprüft.
Jede Übergabe braucht eine eindeutige Zuordnung zwischen Eingang und ERP-Vorgang. Wenn eine Antwort ausbleibt, muss geklärt werden, ob der Auftrag trotzdem angelegt wurde. Einfach erneut zu senden könnte einen zweiten Auftrag erzeugen. Fehlerbehandlung, Wiederholbarkeit und Rückmeldungen sind deshalb Teil des Integrationskonzepts.
Den tatsächlichen Nutzen im Pilotbetrieb prüfen
Vor der Einführung erfassen Sie das Vorgangsvolumen, manuelle Bearbeitungszeit, Nachbearbeitung und häufige Fehlerarten. Wartezeit auf eine Freigabe ist dabei etwas anderes als aktive Bearbeitungszeit. Diese Unterscheidung verhindert, dass der erwartete Nutzen zu hoch angesetzt wird.
Im Pilot vergleichen wir dieselben Größen. Neben der Übernahmequote zählt, wie schnell Ausnahmen gelöst werden und ob nachgelagerte Teams mit den Daten arbeiten können. Erst dann lässt sich entscheiden, welche weitere Auftragsart sinnvoll in die Automatisierung aufgenommen wird.
Was wir für eine erste Einschätzung brauchen
Hilfreich sind einige anonymisierte typische Bestellungen, ein Beispiel mit einem Problemfall, der Name des Zielsystems und die Beschreibung der heutigen Prüfschritte. Zugangsdaten oder vertrauliche Kundendokumente gehören nicht in die erste Anfrage.
Wir prüfen, ob vorhandene ERP-Funktionen genügen, eine Anbindung ergänzt werden kann oder eine eigene Bearbeitungsoberfläche benötigt wird. Entwicklung, Einführung und der Betrieb der dazugehörigen Infrastruktur können zusammen geplant werden. Der Erstkontakt verpflichtet nicht zur Umsetzung.
Woran wir die Lösung prüfen.
Diese Beispielsituationen machen Anforderungen greifbar. Die tatsächlichen Abnahmekriterien stimmen wir im Projekt ab.
- Die gleiche Bestellung kommt erneut per E-Mail.
- Der vorhandene Vorgang wird erkannt oder gezielt zur Prüfung markiert; kein stiller Doppelauftrag.
- Ein Artikel oder eine Mengeneinheit ist unbekannt.
- Die zuständige Person erhält den Originalbeleg und den konkreten Klärungsbedarf.
- Die ERP-Verbindung bricht während der Übergabe ab.
- Der tatsächliche Stand wird abgeglichen, bevor ein sicherer neuer Versuch erfolgt.
Fragen vor dem Projektstart.
Müssen alle Kunden gleich bestellen?
Nein. Verschiedene Eingänge können verarbeitet werden. Die Zahl der Formate und Varianten beeinflusst jedoch Entwicklung, Tests und laufende Betreuung. Ein klar begrenzter Einstieg ist häufig sinnvoll.
Ersetzt die Lösung unser ERP?
Das ist in der Regel nicht das Ziel. Wir ergänzen den Eingang und die Bearbeitung dort, wo heute manuelle Übergaben entstehen. Das ERP kann das führende System für Aufträge und kaufmännische Daten bleiben.
Können Aufträge vollständig automatisch angelegt werden?
Wenn Daten, Prüfregeln und Risikoprofil es zulassen, kann eine automatische Anlage vereinbart werden. Für Abweichungen oder sensible Entscheidungen bleibt eine gezielte Prüfung vorgesehen. Das wird pro Auftragsart festgelegt.
Beschreiben Sie uns den Ablauf, der heute Zeit kostet.
Ein paar Sätze reichen für den Anfang. Gemeinsam finden wir heraus, welche Lösung Ihren Alltag wirklich verbessert.
Unverbindlich. Ohne fertiges Pflichtenheft.